Zwei Festnahmen nach tödlichem Raubüberfall auf 93-Jährigen in Köln
Nach einem tödlichen Raubüberfall auf einen 93-Jährigen in Köln haben Ermittler zwei Verdächtige festgenommen. Ein dritter Verdächtiger sei noch auf der Flucht, teilte die Polizei in der nordrhein-westfälischen Stadt am Mittwoch mit. Bei den Festgenommenen handelt es sich um einen 30- und einen 59-Jährigen. Die Verdächtigen wurden durch Spuren am Tatort überführt. Gegen sie wird wegen Mordes ermittelt.
Der 30-Jährige geriet den Ermittlern zufolge am Montag zufällig in eine Verkehrskontrolle auf der Autobahn 1 bei Remscheid, weil er dort auf dem Standstreifen parkte. Als die Beamten ihn überprüfen wollten, fuhr er los. Er wurde schließlich angehalten und festgenommen. Noch am selben Abend wurde der 59-Jährige gefasst.
Seine erwachsenen Kinder hatten das 93-jährige Opfer am Sonntag tot in seinem Bungalow gefunden. Die Ermittler gingen davon aus, dass sich die Täter zwischen Freitag und Sonntag Zutritt zu dem Haus im Stadtteil Neubrück verschafft und den 93-Jährigen attackiert und getötet hatten.
Sie sollen anschließend mit ihrer Beute in unbekannte Richtung geflüchtet sein. Die Leiche wies den Angaben zufolge erhebliche Verletzungen auf, die auf eine "massive Gewalteinwirkung" hindeuteten, wie es weiter hieß. Eine Obduktion des Leichnams ergab, dass der Mann aufgrund dieser Verletzungen gestorben war.
H.Rainer--NWT